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TV BREITE BASEL
Mit der
französischen Revolution und der 1874 geschaffenen neuen Bundesverfassung
begann auch in Basel die Gewerbefreiheit und etwas später die
Industrialisierung. Die Stadt, von einer Stadtmauer umgeben, platzte aus allen
Nähten. Neue Quartiere wurden vor der Mauer gebaut, so unter anderen auch das
Breite-Quartier zwischen St. Albantor und Birsmündung.
Die
vielen Arbeiterfamilien, die es nach Basel zog, konnten ihren geliebten
Turnsport nicht alle beim Bürgerturnverein ausüben. So entstanden in den
Achtzigerjahren neue Turnvereine, 1886 auch der Turnverein Breite.
Bis heute
ist der Turnverein Breite sehr eng an die Quartiere Breite, Lehenmatt und
Gellert gebunden. Zentrum des Vereinslebens ist noch immer die Breitematte
entlang der Zürcherstrasse. Da in den Anfangszeiten noch
Turnhallen fehlten, wurde dem Verein die Breitematte als Turnplatz und das
IWB-Transformatorenhäuschen als Garderobe und Geräteraum zur Verfügung
gestellt.
Heute ist
der TV Breite ein typischer Breitensportverein. Wettkampfmässig wird in
erster Linie Handball gespielt. Kurz nach dem Jubiläumsjahr 1986 haben
Stammverein und Damenriege fusioniert. So kann der TV Breite heute ein breites
Angebot an alle Altersklassen vorweisen:
-
Allgemeines Turnen für Damen
-
Faustball und allgemeines Turnen für Männer in zwei Altersgruppen
- Handball
für Frauen und Männer, Juniorinnen und Junioren
-
Minihandball ab 7 Jahre.
Trainingsstunden
finden am Montag und Donnerstag in den Hallen der Schulhäuser Gellert und
Christoph Merian statt.
Stolz des
Vereins und Mittelpunkt des Vereinslebens ist die „Turnhütte“ bei der
Breitematte. Mit dem Bau des IWB-Gebäudes an der Zürcherstrasse 70 wurde der
hintere Raum dem Turnverein Breite als Material- und Umkleideraum zugeteilt.
Geturnt wurde auf der Matte. Aus Kostengründen konnte der Kanton den
elektrischen Anschluss nicht übernehmen. So finanzierte diese Einrichtung der
Turnverein. Als Gegenleistung durfte der Verein das Lokal kostenlos benutzen.
Mit dem Bau von Turnhallen und bedingt durch das Fehlen von Duschen, wurde
später die Garderobe nur noch im Sommer und während den Schulferien benutzt.
Gleichzeitig wurde das Lokal so ausgebaut, dass auch Getränke ausgeschenkt
werden konnten. Anfangs Achtzigerjahre nahm der Vorstand einen ersten Umbau
vor. Das Lokal diente nun in erster Linie dem geselligen Teil nach den
Turnstunden und als Infrastruktur für den Breite-Cup.
Da weder der
Keller noch der vordere Teil genutzt wurden, kam der Gedanke auf, einen Umbau
zu wagen und das Lokal um diese Räume zu erweitern. Heute können wir das
Resultat des Umbaus bestauen. Rund
Fr. 200.000.-- hat der Turnverein Breite in
diesen Umbau investiert. In den nächsten Jahren soll auch der Keller weiter
ausgebaut und Duschen eingerichtet werden.
Noch heute
wohnen mehr als 50% der Mitglieder in den vorerwähnten Quartieren. Ehemalige
„Breitlemer“ halten dem Verein, trotz Wohnortwechsel, die Treue.
Basel,
25. März 2003
Jürg Steib, Präsident
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